Skip to main content

Anfang Juni haben wir ein sogenanntes „Kraterbeet“ beim ‚Gemeinsamen Gärtnern‘ angelegt. Dieses Beet bereichert den Mitmachgarten nicht nur optisch, sondern verdeutlicht auch, wie Gärtnern in Zeiten des Klimawandels möglich ist.

Das Kraterbeet ist besonders unter extremen Wetterbedingungen (lange Trockenheit, Hitze, Spätfröste) eine sinnvolle Alternative zu klassischen Beeten. Aufgrund verschiedener Zonen auf mehreren Ebenen können die Ansprüche unterschiedlichster Pflanzenarten berücksichtigt werden. Wer es gerne trocken mag, wird oben auf dem Wall eingepflanzt, während Pflanzen mit höherem Wasserbedarf weiter unten sitzen. Auch Sonneneinstrahlung und Schattenwurf finden bei dieser Beetart Berücksichtigung. Es sind die mikroklimatischen Unterschiede, die hier dazu beitragen, das Pflanzenwachstum zu verbessern.

Dank einer Schritt-für-Schritt-Anleitung des NABU, der uns zur Umsetzung dieses Projektes mit einem eigenen Beitrag inspiriert hat, war der Bau des Gestaltungselementes gar nicht so schwer:

Zunächst haben wir ein etwa 2 m breites Loch bis in 20 cm Tiefe ausgehoben und den Erdaushub als Umrandung angeschüttet – wie bei einem Krater. Anschließend wurden auf der Südseite Stufen eingebaut und zum Abschluss eine Vielfalt an Pflanzenarten entsprechend ihrer Standortansprüche eingesetzt. So wie auf all unseren Beeten haben wir den Erdwall mit Miscanthus-Streu abgedeckt, um Beikräuter zu unterdrücken, die Verdunstung zu minimieren und Schnecken von den Kulturpflanzen fernzuhalten.

Schau doch mal im Bo-Mitmachgarten vorbei und mach dir ein eigenes Bild von unserem Kraterbeet. Gerne kannst du uns auch bei der Umsetzung solcher Ideen während des ‚Gemeinsamen Gärtnerns‘ unterstützen. Die aktuellen Termine findest du in unserem Veranstaltungskalender.